Sonntag, 29. März 2015

Mitts 18. Jahrhundert

Ein schönes Accessoires für meine 18. Jahrhundert Ausstattung ist entstanden.
Ich habe mir ein Paar Handschuhe aus den Resten meines Kampfraukleides gemacht.

Den Schnitt habe ich diesmal selbst erstellt. Die Handschuhe sind komplett Handgenäht. Und ich muss sagen: "Ich liebe sie!"
Eine Aussage die ich nur selten über meine Stücke gebe.


 
Die Klappe habe ich mit einem curryfarbenen Wollstoff gefüttert, woraus in nächster Zeit auch noch eine Jupe entstehen soll.
Bild von Ela Müller
Auf dem letzten Bild kommen die Farben der Realität sehr Nahe.

Montag, 23. März 2015

Manteau de Lit

Letzten Sommer habe ich neben meiner Jacke ein Manteau de Lit aus Wolle nach der Erklärung von Marquise gefertigt.
Es ist erstaunlich wie leicht es ist eine einfache Ausstattung für die Frau zu machen. Bei einem weiten Manteau de Lit braucht man nicht einmal eine Schnürbrust darunter zu tragen.
Für meine einfache Darstellung ist so ein Stück perfekt.


Die Innennähte habe ich mit der Maschine genäht und nur den Ärmelsaum per Hand gesäumt.



Da der Stoff nach mehrmaligem tragen anfängt zu fransen werde ich die Kanten wohl noch säumen müssen.

Freitag, 20. März 2015

18. Jahrhundert Accessoires

Für meine 18. Jahrhundert Robe habe ich noch ein paar einfache Accessoires gemacht.
Die Schuhe sind natürlich gekauft. Die Leinenschürze trage ich meist mit eingeklappten Latz.
Einen Weiberspeck um 1770 aus Leinen mit Wollresten gefüllt.
Der Weiberspeck / Das Hüftpolster

Der Weiberspeck getragen




Einen Kurzumhang aus Wolle gehört auch zu meiner Ausstattung.
Umhang von vorn

Rückansicht
 Die Kapuze ist am Hinterkopf in die typischen Falten gelegt.
Bild von Ela Müller
 Am Halsausschnitt ist der Umhang in Falten gelegt.
Bild von Ela Müller

Bild von Ela Müller


Donnerstag, 19. März 2015

1770er Jacke

Meine erste Rokoko Jacke hat mich etwas mehr Nerven gekostet wie erwartet.

Ich habe die Jacke nach dem Schnitt von JPRyaen gemacht. Damit angefangen habe ich im Frühjahr 2013. Die Jacke sollte aus dem selben Stoff wie meine Schnürbrust werden. 
Also wählte ich View "C" aus und schnitt das Probeteil zu.
Der Zuschnitt
Das zusammennähen klappte und ohne Ärmel passte das Teil sehr gut. Nur musste ich in der Taille etwa 1cm kürzen. Dann schnitt ich den Oberstoff zu und nähte es zusammen.
Alles ist gut das Jäckchen passt bisher.
Nun kamen die Ärmel und mein Ärger. Ich hatte beim Probeteil die Ärmel nicht mit eingenäht gehabt und das bereute ich nun. Der Ärmel passte hinten und vorn nicht. Er war zu kurz und passte nicht ins Armloch.
Das Teil flog in die Ecke. Ich hatte andere Projekte die besser liefen.

Ein Jahr später nahm ich den Kampf wieder auf. Die Zeitreise ins 18 Jahrhundert in Fulda stand vor der Tür und ich wollte gern das erste Mal in Robe hin gehen.
Ich hatte in der zwischen Zeit etwas recheriet und bemerkt, dass die Ärmelnaht vorn liegen muss und das ich den Ärmel an der Schulter raffen muss.
Da die blaue halbfertige Jacke bei meinen Eltern lag und ich zu dieser Zeit an meinem Studienort war beschloss ich, die Jacke aus den Resten einer Cotte (die ist bis heute auch noch nicht vollbracht) zu zuschneiden.
Nach dem Motto: "Was lange währt wird endlich gut" habe ich es gepackt!
 Die Jupe habe ich schon 2013 gemacht.

Das Jäckchen von vorn
Der Ärmel mit der Naht vorn.
 Das Jäckchen ist aus Wolle und gefüttert habe ich es mit hellgrünem Leinen.
Im Profil
Von hinten.